Evosun Sarl

Route du Chablais 39, 1869 Massongex · seit 2015

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Evosun aus Massongex ist seit 2015 im Wallis und im Chablais aktiv und beschreibt sich selbst als Partner der Energiewende, der Photovoltaikanlagen, Elektroarbeiten sowie Dach- und Spenglerarbeiten unter einem Dach vereint. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens hat die Firma 2025 ein Zahlungsmodell beworben, das in der Branche nicht selbstverständlich ist: "Paiement à la mise en service: pas d'acompte, vous ne payez qu'à la fin", also keine Anzahlung, sondern Bezahlung erst nach Inbetriebnahme der Anlage. Das verschiebt das Vorleistungsrisiko klar auf die Firma statt auf die Kundschaft.

Vom Zweimannbetrieb zum Team von zwanzig

Auf der eigenen Über-uns-Seite erzählt Evosun seine Entwicklung in vier Etappen. 2015 fällt die Firmengründung, mit dem erklärten Anspruch, Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität zu verbinden. 2018 folgt der Ausbau in Richtung Dach und Spenglerei, inklusive eines eigenen Werkstattstandorts. Zwischen 2019 und 2023, in der Phase, die die Website selbst "Post-Covid" nennt, wächst das Team um 5 weitere Mitarbeitende, um die gestiegene Nachfrage zu bewältigen, und die Firma investiert zusätzlich in neue Software und eigene Projektleiter. Heute beschreibt sich Evosun als dynamisches Team von 20 Angestellten. 2024 folgt der Umzug in geräumigere Büros von 600 Quadratmetern. Diese in Worten genannte Teamgrösse von zwanzig Personen macht Evosun zu einem der grösseren, namentlich dokumentierten Betriebe unter den Walliser Solarfirmen in diesem Verzeichnis.

Auf der Kontaktseite werden zudem vier Ansprechpersonen mit eigener Durchwahl genannt: Jean-Michel Frei für Buchhaltung und Marketing, Samuel Duarte für Förderungen und Einkauf, Sébastien Landolt für Verkauf und Kundendienst sowie David Tissières für den Bereich Spenglerei und Dacheindeckung. Diese funktionale Aufteilung mit direkt erreichbaren Personen ist bei kleineren Walliser Solarfirmen eher unüblich und spricht für eine Organisation, die über den reinen Handwerksbetrieb hinausgewachsen ist.

Fünf Leistungsbereiche unter einem Dach

Auf der eigenen Startseite listet Evosun fünf Tätigkeitsfelder, mit denen die Firma seit 2015 arbeitet: hochwertige Photovoltaikinstallationen, massgeschneiderte Ferblanterie-Couverture-Projekte (Spenglerei und Dacheindeckung), die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, OIBT-Kontrollen der elektrischen Installation sowie den elektrischen Anschluss von Wärmepumpen. Diese Kombination erklärt, warum Evosun sich nicht als reiner Solarinstallateur, sondern als Anbieter für die gesamte Gebäudetechnik rund um die Energiewende positioniert.

Beim eigentlichen Solarprojekt beschreibt die Website eine zweistufige Vorgehensweise: Zuerst eine vertiefte Konzeptionsphase, in der die individuelle Ausgangslage geprüft wird, danach die Montage durch ein erfahrenes, im ganzen Kanton Wallis präsentes Team, das von der Befestigung der Module bis zum Netzanschluss jeden Schritt selbst begleitet. Als Beispielorte für Montagen nennt die Website Fully, Conthey und Saxon.

Dach, Ferblanterie und Elektro als eigenständige Sparten

Für Dach- und Spenglerarbeiten ist Evosun eigenen Angaben zufolge in Massongex, Sion, Martigny, Monthey und Sierre sowie im ganzen Wallis tätig. Die Firma unterscheidet dabei vier Teilbereiche: die Unterkonstruktion für Isolierung und Dichtigkeit, die eigentliche Dacheindeckung bei Sanierung oder Neubau, die fachgerechte Montage von Velux-Fenstern für Ästhetik und Energieeffizienz sowie die Installation und Wartung von Dachrinnen zur Ableitung des Regenwassers.

Im Elektrobereich übernimmt Evosun laut eigener Beschreibung den elektrischen Anschluss von Wärmepumpen, die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und weitere elektrische Ausrüstung, mit besonderem Augenmerk auf Ladestationen der Marke SolarEdge. Ergänzt wird das um Kabelverlegung und den Anschluss an die Elektrotafel. Als Standorte für diese Elektroarbeiten nennt die Website Saxon, Martigny, Monthey und Sion.

Batteriespeicher von SolarEdge

Zur Ergänzung der reinen Solaranlage bietet Evosun Batteriespeicher der Marke SolarEdge an, um den Eigenverbrauch zu optimieren. Die Website nennt dazu konkrete Einsatzorte: Sierre, Fully und Monthey. Beworben wird eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und eine geringere Abhängigkeit vom öffentlichen Netz. Zu einer konkreten Speicherkapazität in Kilowattstunden oder zu einem Preis für ein bestimmtes Batteriemodell äussert sich die Website nicht, das bleibt allgemein gehalten.

Was die Partnerliste zeigt

Auf der Startseite nennt Evosun fünf Partnerfirmen mit eigenem Link: Darbellay Entreprise, Coutaz, Megasol, SolarEdge und Enphase. Megasol, SolarEdge und Enphase sind in der Solarbranche bekannte Hersteller von Modulen, Wechselrichtern und Speichersystemen, was nahelegt, dass Evosun mit deren Produkten arbeitet, auch wenn die Website nicht spezifiziert, welche Marke bei welchem Projekt zum Einsatz kommt. Die Firma wirbt zudem mit dem Zusatz "Installateur solaire 5 étoiles en Valais" im Zusammenhang mit ihren Google-Bewertungen, nennt dazu aber keine genaue Anzahl an Bewertungen oder einen Durchschnittswert, sodass sich diese Eigeneinschätzung nicht unabhängig auf der Website selbst nachprüfen lässt.

Was eine Anlage laut eigener Rechnung kostet

Anders als die meisten anderen Walliser Anbieter in diesem Verzeichnis veröffentlicht Evosun auf der Photovoltaik-Unterseite zwei konkrete Rechenbeispiele, ausdrücklich als Näherungswerte ("env.") gekennzeichnet. Im ersten Beispiel geht die Firma von einem Jahresverbrauch von 7'000 Kilowattstunden aus (Haushalt plus Elektrofahrzeug), realisiert mit rund 16 Modulen: Bruttoinvestition rund 23'000 Franken, Bundessubvention rund 2'800 Franken, ein kantonal unterschiedlicher "Bonus Fiscal" von rund 4'000 Franken, macht eine Nettoinvestition von rund 16'000 Franken bei einer Amortisationszeit von rund 10 Jahren. Im zweiten Beispiel mit 12'000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und rund 28 Modulen liegt die Bruttoinvestition bei rund 32'500 Franken, die Bundessubvention bei rund 4'800 Franken, der Bonus Fiscal bei rund 5'500 Franken, die Nettoinvestition bei rund 22'000 Franken und die Amortisationszeit bei rund 8 Jahren. An anderer Stelle wirbt die Firma zusätzlich mit einem Steuerbonus von 100 Prozent der Investitionssumme, gemeint ist damit der volle Abzug der Investition vom steuerbaren Einkommen, dessen tatsächlicher Bargegenwert je nach persönlicher Steuersituation von den in der Tabelle genannten Bonus-Fiscal-Beträgen abweichen kann.

Zum Zeitpunkt der Prüfung bewarb die Kontaktseite zusätzlich einen Rabatt von 1'000 Franken auf ein Angebot, gebunden an einen Promotionscode für die SolarEdge-Standardserie. Solche zeitlich begrenzten Aktionen können sich jederzeit ändern, weshalb sich Interessenten die aktuelle Gültigkeit im Erstgespräch bestätigen lassen sollten.

Was auf der Website offenbleibt

Trotz der detaillierten Leistungsübersicht und der Rechenbeispiele bleibt die Website an einer Stelle vage: Obwohl eine eigene Referenzenseite existiert, beschreibt sie einzelne Projekte nur über Bildmaterial, ohne begleitenden Text zu Anlagengrösse, Auftraggeber oder Baujahr. Die veröffentlichten Rechenbeispiele sind zudem ausdrücklich Näherungswerte und ersetzen kein individuelles Angebot für die eigene Liegenschaft.

Für wen sich Evosun eignet

Evosun eignet sich besonders für Auftraggeber im Wallis und Chablais, die Solaranlage, Dachsanierung und Elektroarbeiten aus einer Hand koordinieren wollen, sowie für alle, denen das Zahlungsmodell ohne Anzahlung wichtig ist. Wer zusätzlich eine Ladestation fürs Elektroauto oder einen Wärmepumpenanschluss plant, profitiert davon, dass Evosun diese Arbeiten intern statt über eine dritte Fachfirma abwickelt.

Fazit

Evosun verbindet Photovoltaik mit einer eigenen Spenglerei- und Elektroabteilung, nennt seine Teamgrösse in Worten und veröffentlicht, was auf Walliser Solarwebsites selten ist, zwei nachvollziehbare Rechenbeispiele mit Investition, Förderung und Amortisationszeit. Dazu kommt ein kundenfreundliches Zahlungsmodell ohne Anzahlung, fällig erst bei Inbetriebnahme. Die Partnerschaften mit anerkannten Herstellern wie Megasol, SolarEdge und Enphase deuten auf markenbekannte Komponenten hin, auch wenn die Website das nicht projektgenau ausweist. Wer eine Speicherkapazität in Kilowattstunden oder beschriebene Referenzprojekte mit Adresse sucht, findet dazu nur allgemeine Aussagen und sollte für Details das persönliche Angebot einholen, für eine erste Kosteneinschätzung liefert die Website selbst aber bereits eine ungewöhnlich konkrete Grundlage.

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