Elprom Partner AG
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Elprom Partner AG nennt sich selbst "Ihr Ingenieurbüro für Elektroplanung" und nicht Solarfirma oder Installationsbetrieb, und das zeigt sich auch in der Struktur der Website: Photovoltaik ist eine von 8 gleichrangig aufgeführten Kompetenzen, neben Energieversorgung, Sicherheit, E-Mobilität, Beleuchtung, Gebäudeautomation, Brandschutz und Telematik. Wer eine Solaranlage sucht, findet hier also keinen reinen PV-Handwerksbetrieb, sondern ein Planungsbüro, das Photovoltaik als Teil der gesamten Elektroinfrastruktur eines Gebäudes mitdenkt.
Was ein Elektroplanungsbüro von einem Installateur unterscheidet
Elprom beschreibt die eigene Rolle so: "Die Professionalität und Motivation unserer Mitarbeiter ermöglichen uns eine Vielfalt an Planungsbereichen zu unserem Kerngeschäft zählen zu können." Es geht also primär um Planung, nicht um die physische Montage von Modulen auf dem Dach. Das ist ein wichtiger Unterschied zu den meisten anderen Einträgen in diesem Verzeichnis: Ein Ingenieurbüro entwirft die elektrotechnische Lösung, kalkuliert Lastflüsse, plant Schnittstellen zu Gebäudeautomation und Brandschutz und begleitet ein Projekt oft von der ersten Konzeptidee bis zur Ausführungsplanung, während die eigentliche Installation durch ausführende Elektrofirmen erfolgt. Für Bauherren, Architekten oder Generalunternehmer, die eine komplexe Liegenschaft planen und dabei Photovoltaik von Anfang an in die Elektroplanung integrieren wollen statt sie nachträglich aufzusatteln, ist das ein anderes und oft sinnvolleres Modell als ein reiner Solarinstallateur.
3 Gebäudekategorien als Kerngeschäft
Die Website gliedert das Geschäft in 3 Bereiche mit jeweils eigenen Unterpunkten. Bei den Wohnbauten sind das Einfamilienhäuser und Villen, Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Arealüberbauungen. Bei den Gewerbeanlagen zählen Verwaltungs- und Bürogebäude, Gewerbe- und Einkaufscenter, Hotel und Gastronomie sowie Industrie- und Gewerbebauten dazu. Bei den Infrastrukturbauten schliesslich kommunale Gebäude, Rechenzentren, Schul- und Sportanlagen, Alters- und Pflegeheime sowie bahntechnische Anlagen. Diese Bandbreite, von der Villa bis zum Rechenzentrum, zeigt, dass Elprom nicht auf ein einzelnes Gebäudesegment spezialisiert ist, sondern als Planungsbüro über verschiedenste Bauvorhaben hinweg arbeitet und Photovoltaik dort einplant, wo sie technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Warum Photovoltaik neben Gebäudeautomation steht
Dass Elprom Photovoltaik nicht als eigenständiges Produkt, sondern in einer Reihe mit Gebäudeautomation, Energieversorgung und E-Mobilität führt, ist mehr als eine Menüstruktur. Wer als Ingenieurbüro ohnehin die Stromverteilung, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Steuerungstechnik eines Gebäudes plant, kann eine Solaranlage direkt in dieses Gesamtkonzept einrechnen, statt sie als separates Gewerk nachträglich anzuschliessen. Das betrifft zum Beispiel die Frage, wie ein Lastmanagementsystem den selbst erzeugten Solarstrom zuerst den Ladestationen im Parkhaus zuweist, bevor überschüssige Energie ins öffentliche Netz geht, oder wie die Gebäudeautomation die Heizung und die Beleuchtung an die aktuelle PV-Erzeugung koppelt. Diese Verzahnung ist bei einem reinen Solarinstallateur, der nur die Module und den Wechselrichter liefert, in dieser Tiefe naturgemäss nicht zu erwarten, wird auf der Elprom-Website aber nicht mit konkreten Fallbeispielen belegt, sondern bleibt eine Folgerung aus der Struktur des Kompetenzangebots.
Ein Team, das sichtbar wächst
Auf der Startseite pflegt Elprom einen eigenen News-Bereich, der einen guten Einblick ins Tagesgeschäft gibt. Eine Meldung feiert einen frischen Umzug: "Wir haben unseren neuen Standort nicht einfach bezogen, wir haben ihn erschaffen." Eine zweite heisst mit Roland Boutellier einen neuen Mitarbeiter willkommen, eine dritte kündigt den Lehrbeginn 2025 mit dem neuen Lernenden Lukas Horlacher an, und eine vierte gratuliert Erica Movileanu zur bestandenen Abschlussprüfung als Elektroplanerin EFZ. Diese 4 Meldungen zusammen zeichnen das Bild eines Betriebs, der aktiv ausbildet, Personal aufbaut und gerade einen Standortwechsel hinter sich hat, was die widersprüchliche Adressangabe im Fusszeilenbereich der Website zumindest plausibel erklären könnte, ohne dass sich diese Vermutung anhand der ausgewerteten Seite bestätigen liesse.
2 Standorte, ein Widerspruch in der Adresse
Elprom nennt auf der eigenen Website einen Hauptsitz und eine Niederlassung Pratteln (Salinenstrasse 61, 4133 Pratteln, Telefon +41 61 825 90 70). Bei der Hauptsitz-Adresse widerspricht sich die Seite jedoch selbst: An einer Stelle wird "Im Schossacher 13, 8600 Dübendorf" als Hauptsitz genannt, an anderer Stelle "Husacherstrasse 3, 8304 Wallisellen", beide Male mit derselben Telefonnummer +41 43 355 30 30. Es ist unklar, ob es sich um einen veralteten Eintrag aus einem früheren Umzug oder um einen schlichten Pflegefehler auf der Website handelt. Wer Elprom kontaktieren will, sollte sich deshalb sicherheitshalber an die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse info@elprom.ch halten statt blind einer der beiden Adressen zu vertrauen.
Referenzen und Stimmen von Kundschaft
Auf der Startseite sind 2 Kundenzitate veröffentlicht. Ein Kunde namens Sven Grebenstein, laut Website "Head of Consulting", schreibt: "Dank der Elprom Partner AG, konnte ich mein 50-jähriges Gebäude sanieren. Das Objekt hat nun eine zeitgemässe Elektroinstallation und die Unterhaltskosten haben sich deutlich reduziert." Eine Architektin namens Benisha Kumar äussert sich allgemeiner zur Integration von Technik in Gebäudestrukturen. Beide Zitate sind allgemein gehalten und erwähnen Photovoltaik nicht ausdrücklich; sie belegen aber, dass Elprom auch im Bestandsbau saniert und nicht nur Neubauten plant. Eine eigene Referenzenseite wird verlinkt, war für diesen Eintrag aber nicht Teil der ausgewerteten Inhalte.
Was die Website nicht verrät
Zu einem Gründungsjahr äussert sich die Startseite nicht, ebenso wenig zu einer Mitarbeiterzahl in Worten oder zu einer Fachverbandsmitgliedschaft: Der Abschnitt "Unsere Mitgliedschaften" ist auf der Startseite als Überschrift vorhanden, listet aber keine konkreten Verbände oder Logos in den ausgewerteten Inhalten auf. Auch zu Preisen, Angebotsformen oder typischen Projektgrössen für Photovoltaik-Planungen macht die Seite keine Angaben. Wer eine Kostenschätzung will, muss direkt anfragen.
Für wen sich Elprom eignet
Elprom passt am besten zu Bauherrschaften, Architekturbüros oder Generalunternehmern, die eine grössere Liegenschaft mit mehreren Gewerken planen und Photovoltaik als integrierten Teil der Elektroplanung wollen, nicht als isoliertes Nachrüstprojekt. Für ein einzelnes Einfamilienhaus, bei dem lediglich eine PV-Anlage auf einem bestehenden Dach installiert werden soll, dürfte ein spezialisierter Solarinstallateur mit fixem Angebot und klarer Preisstruktur der direktere Weg sein, weil ein Ingenieurbüro seine Leistung typischerweise nach Planungsaufwand statt nach einem pauschalen Anlagenpreis abrechnet. Wer dagegen ein Bauprojekt mit Schnittstellen zu Gebäudeautomation, Brandschutz oder E-Mobilität hat und die Photovoltaik von Anfang an mitdenken will, findet in Elprom ein Ingenieurbüro, das genau diese Gesamtsicht anbietet, aktiv neue Mitarbeitende einstellt und laut eigenen Angaben sowohl im Grossraum Zürich als auch über die Niederlassung Pratteln in der Nordwestschweiz präsent ist. Wer zuerst eine unverbindliche Einschätzung will, findet auf der Website weder einen Online-Rechner noch ein Kontaktformular mit Rückrufoption in den ausgewerteten Inhalten, sondern lediglich die Telefonnummer und die allgemeine E-Mail-Adresse des jeweiligen Standorts als direkten Einstieg.