SPC Solar AG
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Ganz oben auf der Startseite von SPC Solar steht nicht Photovoltaik, sondern eine Zahl: "Erstes 1 MWh Projekt in St. Gallen." Auf der eigenen Referenzenseite lässt sich das nachvollziehen: Bei der Firma Fischer Papier in 9015 St. Gallen hat SPC Solar eine 1 MWh-Batterie inhouse eingebaut, ein Grossspeicher, der weit über das hinausgeht, was ein typischer Installationsbetrieb sonst bei Einfamilienhäusern verbaut. Dass die Firma diese Anlage als erstes Projekt dieser Grössenordnung bezeichnet, deutet darauf hin, dass Batteriespeicher, nicht Photovoltaik allein, der eigentliche Schwerpunkt ist, was auch die Website-Navigation bestätigt: Batteriespeicher steht dort als erster Menüpunkt, noch vor EFH/MFH und Gewerbekunden.
Speicherprojekte in allen Grössen
Die eigene Referenzenseite listet eine ganze Reihe konkreter, benannter Speicherprojekte mit exakten Kapazitäten, fast durchwegs mit Batterien der Marke Bluetti: ein Einfamilienhaus in Schlatt mit 44.20 kWh, mehrere Anlagen in Busswil mit 22.10 kWh und 44.20 kWh, ein Mehrfamilienhaus in Merenschwand mit 103.20 kWh, ein Camping in Ricken mit 51.6 kWh, ein weiteres Mehrfamilienhaus in Ricken mit 103.2 kWh, ein Einfamilienhaus in Andwil mit 51.6 kWh und ein Mehrfamilienhaus in Eschenbach ebenfalls mit 51.6 kWh. Diese Bandbreite, von rund 22 kWh für ein einzelnes Haus bis 103.20 kWh für ein Mehrfamilienhaus und schliesslich 1 MWh für ein Gewerbeobjekt, zeigt, dass SPC Solar Speicher nicht als Zubehör zur PV-Anlage verkauft, sondern als eigenständiges Fachgebiet mit Projekten in sehr unterschiedlichen Grössenordnungen.
Daneben realisiert die Firma auch klassische Photovoltaikanlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden sowie gewerbliche Installationen, benannt sind unter anderem Ceramdis GmbH und Huber+Monsch AG als Firmenkunden.
Verband, Garantie und Erfahrung
Auf der Startseite nennt SPC Solar 3 Kennzahlen nebeneinander: mehr als 250 erfolgreich umgesetzte Anlagen, mehr als 20 Jahre Erfahrung und eine Mitgliedschaft im Solarteur-Verband. Dazu kommt eine Garantieaussage von 10 Jahren, gruppiert mit den Stichworten nachhaltige Energie und Recycling. Eine Verbindung der 20-jährigen Erfahrung zu einem konkreten Gründungsjahr lässt sich daraus nicht ableiten, ein Erfahrungswert ist keine Gründungsangabe, weshalb diese Liste kein Gründungsjahr nennt.
Der Strommarkt 2026 aus Sicht von SPC Solar
Unter dem Menüpunkt Strommarkt 2026 veröffentlicht die Firma eine eigene Einordnung der regulatorischen Lage: Der Day-Ahead-Markt sei seit 2026 das Preisrückgrat der Schweizer Stromwirtschaft, und geplant sei die Umstellung der Einspeisevergütung vom vierteljährlich gemittelten Referenz-Marktpreis auf den stündlichen Day-Ahead-Spotpreis. Negative Strompreis-Stunden seien im Schweizer Marktgebiet seit 2020 regelmässig zu beobachten und nähmen mit dem Ausbau der Photovoltaik zu. Für die eigene Kernkompetenz zieht die Firma daraus eine konkrete Rechnung: Bei einem Heimspeicher von 15 kWh und einem typischen Einfamilienhaus liege der Mehrertrag pro Jahr bei rund CHF 1'000 gegenüber einer Anlage ohne Speicher. Zusätzlich empfiehlt SPC Solar bei individuellen Spotpreis-Vereinbarungen mit dem Verteilnetzbetreiber eine Untergrenze von mindestens 0 Rappen pro kWh zu vereinbaren, damit ein Kunde bei negativen Preisstunden nicht selbst draufzahlt. Das sind ungewöhnlich technische, konkrete Aussagen für die Website eines Installationsbetriebs und passen zum Bild einer Firma, die Speicher als eigenes Geschäftsfeld und nicht nur als Zusatzverkauf versteht.
Die Kostenaussage auf der Startseite
Der Slogan direkt unter dem Logo verspricht, mit selbst produzierter Sonnenenergie die monatlichen Kosten um 30 bis 90 Prozent zu senken. Das ist eine Spanne, keine feste Zusage, und eine derart weite Spanne (von 30 bis 90 Prozent) verrät vor allem, wie stark das Ergebnis von Anlagengrösse, Eigenverbrauchsquote und dem gewählten Speicher abhängt. Eine belastbare Aussage für den eigenen Fall liefert nur eine individuelle Offerte, die SPC Solar über einen eigenen Solarrechner sowie separate Formulare für eine Offerte Kleinspeicher und eine Offerte Gewerbespeicher anbietet.
Warum die Speichergrösse eine eigene Diskussion wert ist
Die auf der Referenzenseite gelisteten Kapazitäten sind kein Zufall, sondern folgen erkennbar dem Gebäudetyp: Ein einzelnes Einfamilienhaus bekommt eher einen Speicher im Bereich von 22 bis 44 kWh, ein Mehrfamilienhaus bewegt sich eher im dreistelligen kWh-Bereich (103.20 kWh in Merenschwand, 103.2 kWh in Ricken), und ein Gewerbeobjekt wie Fischer Papier landet gleich im Megawattstunden-Bereich. Für eine Kaufentscheidung ist das ein nützlicher Anhaltspunkt, weil viele Anbieter nur mit einer einzigen Standardgrösse werben: SPC Solar zeigt anhand echter Projekte, dass die Dimensionierung von der Anzahl Wohneinheiten und dem Verbrauchsprofil abhängt, nicht von einem Pauschalpaket.
Team und Erreichbarkeit
Auf der Team-Seite nennt SPC Solar Marco Bruderer als Geschäftsführer und Joe Capuano als Präsidenten des Verwaltungsrates, dazu weitere Personen in Verwaltung und Technik, allerdings ohne begleitende Texte zu Werdegang oder Firmengeschichte. Der Hauptsitz liegt an der Oberen Au 4 in Wängi, telefonisch erreichbar unter der auf der Website angegebenen Nummer, mit Öffnungszeiten von Montag bis Freitag jeweils von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr. Die Firma verlinkt zudem auf ein eigenes Trustpilot-Profil, ohne die dortige Bewertungszahl auf der eigenen Startseite zu wiederholen, weshalb diese Liste auch keine Sternebewertung nennt, die sie selbst nicht direkt einsehen konnte.
Bidirektionales Laden als Zusatzthema
Im Download-Bereich der Website bietet SPC Solar ein eigenes PDF zum Thema bidirektionales Laden an, also der Möglichkeit, ein Elektroauto nicht nur zu laden, sondern seine Batterie bei Bedarf auch wieder als Stromquelle fürs Haus zu nutzen. Konkrete Fahrzeugmodelle oder Preise nennt die Website dazu nicht, aber allein die Tatsache, dass ein eigenes Dokument dazu existiert, passt zum sonstigen Fokus der Firma auf Speichertechnik in allen Formen, nicht nur in Form einer klassischen Hausbatterie.
Für wen sich das eignet
Wer in der Ostschweiz eine Solaranlage mit einem wirklich dimensionierten Speicher sucht, von einem einzelnen Einfamilienhaus bis zu einem gewerblichen Grossprojekt im Megawattstunden-Bereich, findet bei SPC Solar eine Firma, deren eigene Referenzliste diese Bandbreite mit Namen, Ort und exakter Kapazität belegt. Für ein Objekt ausserhalb des Kantons St. Gallen, Zürich, Thurgau oder Appenzell Ausserrhoden fehlen bislang öffentlich benannte Referenzen, was nicht heisst, dass die Firma dort nicht tätig ist, aber es lässt sich anhand der Website nicht belegen. Wer eine reine PV-Anlage ohne Speicherinteresse sucht, bekommt hier ebenfalls ein Angebot, trifft aber auf einen Anbieter, dessen Marketing und Referenzen klar auf Batteriespeicher ausgerichtet sind. Wer sich zusätzlich für die regulatorische Seite interessiert, etwa dafür, wie sich die Umstellung der Einspeisevergütung auf stündliche Spotpreise auf die eigene Wirtschaftlichkeitsrechnung auswirkt, findet mit der Seite Strommarkt 2026 eine für einen Handwerksbetrieb ungewöhnlich detaillierte Einordnung, die über reine Verkaufsargumente hinausgeht.