Schneitter Weber Solar AG

Schulhausstrasse 23, 4564 Obergerlafingen (Werkstatt Gewerbestrasse 2, 4557 Horriwil) · seit 2018

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Wer auf der Website von Schneitter Weber Solar AG die Rubrik Referenzen öffnet, findet keine anonymen Referenzlogos, sondern einen einzelnen Satz zur eigenen Geschichte: Die Firma aus Solothurn, früher als Weber Montagen GmbH unterwegs, baut seit 2018 Photovoltaikanlagen. Der Namenswechsel steckt in der Kürze dieses Satzes selbst, und er erklärt auch, warum ein Betrieb, der sich als Solarteur präsentiert, in der Firmenbezeichnung noch das Wort Weber trägt: Es ist der Name des Vorgängerbetriebs, kombiniert mit dem des heutigen Mitinhabers Ronnie Schneitter.

Die Firma nennt auf der Startseite ausdrücklich 2 Personen als Inhaber und Geschäftsleitung, Manuel Weber und Ronnie Schneitter, beide mit vollem Namen und Foto. Das ist mehr Transparenz zur Führungsstruktur, als viele kleinere Solarteure bieten, und es passt zu einem weiteren Detail: Manuel Weber zeichnet auch als Autor der Blogbeiträge auf der Firmenwebsite verantwortlich, etwa zu Baubewilligungspflichten für Solaranlagen im Kanton Solothurn oder zu regionalen Strompreisen.

Geografisch ist die Firma im Raum Solothurn, Olten, Biel und Burgdorf tätig, wie die Website selbst festhält. Der Firmensitz liegt an der Schulhausstrasse 23 in 4564 Obergerlafingen, Werkstatt und Büro befinden sich separat an der Gewerbestrasse 2 in 4557 Horriwil. Diese Trennung von Sitz und Werkstatt ist bei kleineren Solarteuren nicht selbstverständlich und deutet auf einen Betrieb mit eigener Lager- und Montageinfrastruktur hin, statt auf ein reines Vermittlungsbüro.

Beim Leistungsspektrum deckt Schneitter Weber 4 Bauweisen ab: Aufdach-Solaranlagen, bei denen die Module auf dem bestehenden Steildach montiert werden, ohne die Dacheindeckung zu ersetzen; Indach-Solaranlagen, bei denen die Module die Dacheindeckung selbst ersetzen; Flachdach-Solaranlagen mit einer Stützkonstruktion; und Fassaden-Solaranlagen, bei denen die Module entweder in die Fassade integriert oder davor montiert werden. Referenzprojekte gibt es laut Website für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten, alle in derselben Region.

Zur eigenen Erfahrung nennt die Website eine konkrete Zahl: über 150 zufriedene Immobilienbesitzer. Untermauert wird das durch mehrere Kundenstimmen mit vollem Namen statt anonymer Sternebewertungen. Daniel Sulzer beschreibt eine 12-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus mit Schrägdach, bei der ein anfänglicher, herstellerseitiger Wechselrichterdefekt anstandslos behoben wurde, und lobt das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Anbietern. Saskia und Benedikt Lüchinger von der Lüchinger & Experten GmbH berichten, dass ihre Aufdach-Solaranlage bereits wenige Monate nach Auftragsvergabe in Betrieb ging, mit Nicola Siegenthaler als Projektleiter. Roman Zibung lobt die Begleitung von der ersten Beratung bis zur Umsetzung, und Daniel Jüni von der Mister Cool AG beschreibt eine Solaranlage, die innert kürzester Zeit installiert wurde, kombiniert mit einer Sanierung des bestehenden Flachdachs am selben Firmenstandort.

Was die Website nicht liefert, ist eine öffentlich einsehbare Preisliste oder eine Musterrechnung für eine Standardanlage. Kosten, Förderbeiträge oder Amortisationszeiten werden nirgends in konkreten Frankenbeträgen genannt, ausser über den erwähnten Blogbeitrag zu Strompreisen, der sich allerdings auf die kantonale Lage bezieht und nicht auf ein eigenes Angebot. Wer eine Anlage plant, muss also über die angegebene Telefonnummer +41 32 334 38 48 oder die E-Mail-Adresse info@swsolar.ch direkt Kontakt aufnehmen, um eine individuelle Offerte zu erhalten.

Redaktionell nutzt die Firma ihre eigene Website auch als Ratgeber-Plattform. Ein Beitrag vom 19. August 2026 erklärt, wann für eine Solaranlage im Kanton Solothurn eine Baubewilligung nötig ist und wann eine blosse Meldung ausreicht, ein zweiter vom 15. Juli 2026 erläutert, dass der Kanton Solothurn 2026 im Schweizer Durchschnitt der viertteuerste beim Strompreis ist, während die solothurnische Gemeinde Kestenholz auf Gemeindeebene den höchsten Strompreis der ganzen Schweiz aufweist. Ein dritter Beitrag vom 17. Juni 2026 behandelt sinkende Preise für bidirektionale Ladestationen. Diese Beiträge verkaufen nicht direkt, sondern positionieren die Firma als lokale Fachautorität zu einem Thema, das potenzielle Kunden ohnehin recherchieren, bevor sie eine Solaranlage in Auftrag geben.

Bemerkenswert an den Kundenstimmen ist, dass gleich 2 davon von Geschäftskunden stammen, nicht nur von Privathaushalten: Saskia und Benedikt Lüchinger treten unter dem Namen ihrer eigenen Firma auf, Lüchinger & Experten GmbH, und Daniel Jüni schreibt als Vertreter der Mister Cool AG, für deren Firmenstandort gleich 2 Arbeiten kombiniert wurden, die Solaranlage und die Flachdachsanierung. Das deutet darauf hin, dass Schneitter Weber neben Einfamilienhäusern auch für kleinere und mittlere Gewerbebetriebe eine feste Anlaufstelle in der Region ist, nicht nur ein Betrieb, der sich vorrangig auf Wohnbauten spezialisiert hat. Die Nennung von Nicola Siegenthaler als Projektleiter bei der Lüchinger-Installation zeigt zudem, dass hinter den beiden Inhabern noch weiteres Personal an konkreten Baustellen tätig ist, auch wenn die Website keine Gesamtzahl an Mitarbeitenden in Worten nennt und sich daraus deshalb keine seriöse Kopfzahl ableiten lässt.

Zur eigenen Fachkompetenz setzt die Firma bewusst auf Inhalte statt auf Siegel: Der Beitrag zur Baubewilligungspflicht erklärt, dass die Notwendigkeit einer Bewilligung im Kanton Solothurn von mehreren Voraussetzungen abhängt und in manchen Fällen eine blosse Meldung genügt, ohne dass die Website selbst eine Liste dieser Voraussetzungen abschliessend nennt. Der Beitrag zu den Strompreisen wiederum liefert eine überraschend konkrete regionale Einordnung: 2026 liegt der Kanton Solothurn im gesamtschweizerischen Vergleich an vierter Stelle bei den Strompreisen, während die Gemeinde Kestenholz auf Gemeindeebene sogar den höchsten Preis der ganzen Schweiz aufweist, ein Argument, das die Firma implizit nutzt, um für den Eigenverbrauch durch eine eigene Solaranlage zu werben, ohne dabei eine eigene Musterrechnung für die Amortisation zu liefern.

Im Vergleich zu grösseren, kantonsübergreifenden Anbietern bleibt Schneitter Weber bewusst auf die Region Solothurn-Olten-Biel-Burgdorf fokussiert, was zu den namentlich genannten, oft aus derselben Gegend stammenden Referenzkunden passt. Wer eine Anlage weit ausserhalb dieses Gebiets plant, findet auf der Website keinen Hinweis darauf, dass die Firma dort ebenfalls tätig wird, anders als bei Anbietern, die mehrere Kantone explizit als Einzugsgebiet nennen.

Ein weiterer Punkt, den die Website offen lässt, sind Verbandsmitgliedschaften oder eine explizite Elektro-Installationsbewilligung: Anders als bei manchen Mitbewerbern nennt swsolar.ch keine konkrete Zulassungsnummer und keinen Fachverband, dem die Firma angehört. Das heisst nicht, dass eine solche Zulassung fehlt, ein Solarteur braucht sie ohnehin für den Netzanschluss, sondern nur, dass die Website selbst keine Angaben dazu macht, die sich hier zitieren liessen. Wer das vor Vertragsschluss geklärt haben möchte, sollte danach im persönlichen Gespräch fragen statt sich allein auf die Website zu verlassen.

Unter dem Strich eignet sich dieser Anbieter besonders für Kunden aus der eigenen Region, die vor der Auftragsvergabe echte, mit Namen versehene Referenzen und 2 ansprechbare Firmeninhaber statt eines anonymen Callcenters sehen wollen. Wer zusätzlich noch offen ist für Fassaden- oder Indach-Lösungen statt der klassischen Aufdach-Montage, bekommt hier alle 4 Bauweisen aus einer Hand, während konkrete Preisangaben erst im persönlichen Gespräch folgen und nicht schon auf der Website selbst stehen.

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