Soleis AG

Glutz-Blotzheim-Strasse 3, 4500 Solothurn · seit 2011

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Die meisten Solarfirmen verkaufen sich über Zertifikate und Referenzobjekte. Soleis AG aus Solothurn macht das auch, packt aber einen Satz dazu, der auf der Startseite bewusst aus dem Rahmen fällt, sinngemäss: Technik-Nerds mit Humor, keine anonyme Grossfirma, sondern Menschen, die ihren Job mögen und selbst anpacken. Es ist eine ungewöhnliche Selbstbeschreibung für eine Branche, die sich sonst über Kilowattpeak und Amortisationszeiten definiert, und sie passt zu einem Betrieb, der auf seiner Seite 2 Personen mit Vor- und Nachnamen, Telefonnummer und persönlicher E-Mail-Adresse nennt, statt nur ein anonymes Kontaktformular anzubieten.

Diese 2 Personen, Mathias Grässl und Martin Salzmann, sind auf der Website direkt erreichbar: Grässl unter 078 696 33 79 und mathias.graessl@soleisag.ch, Salzmann unter 079 841 29 51 und martin.salzmann@soleisag.ch. Welche Funktion die beiden konkret innehaben, sagt die Seite nicht, aber allein die Tatsache, dass 2 Personen mit vollem Namen und direkter Kontaktmöglichkeit auftreten, unterscheidet Soleis von Betrieben, die nur ein zentrales Sekretariat zeigen. Auch das ist ein kleiner, aber konkreter Beleg dafür, dass hinter der Website kein reines Marketingkonstrukt steht, sondern 2 greifbare Ansprechpartner, die man notfalls auch am Wochenende per Mobiltelefon erreichen kann, ohne über eine zentrale Vermittlung zu gehen.

Geografisch deckt Soleis die Region Solothurn, Olten und Baselland ab. Das ist ein spürbar kleineres Gebiet als bei manchen Mitbewerbern, die mehrere Kantone gleichzeitig bewerben, und die Firma nutzt das aktiv als Argument: kurze Wege, direkter Kontakt, keine anonyme Grossfirma. Das operative Angebot deckt 4 Bereiche ab, die sich alle im Zuhause oder Betrieb eines Kunden treffen können: Photovoltaikanlagen, Stromspeicher mit und ohne Netz-Ersatzstromfunktion, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen. Zielgruppen sind laut eigener Aussage Privathaushalte, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe ebenso wie Wohnliegenschaften und Industrieanlagen, also ein deutlich breiteres Kundenspektrum als nur Einfamilienhäuser. Ein Landwirtschaftsbetrieb mit grosser Scheunendachfläche hat andere Anforderungen an Statik und Verkabelung als ein Mehrfamilienhaus in der Stadt, und dass die Seite beide Fälle explizit nennt, spricht dafür, dass beide Fälle auch tatsächlich zum Tagesgeschäft gehören und nicht nur als Werbetext dastehen.

Zertifiziert ist Soleis nach eigenen Angaben für genau diese 5 Bereiche: Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen und Elektroinstallationen. Diese letzte Zertifizierung ist keine Nebensache: Wer eine Solaranlage ans Hausnetz anschliesst, braucht ohnehin eine Elektrofachkraft, und Soleis positioniert sich damit als Betrieb, der diesen Teil nicht an ein Subunternehmen auslagern muss. Nach eigener Aussage realisiert die Firma PV-Anlagen seit 2011, was den Zertifizierungen und der behaupteten langjährigen Erfahrung ein konkretes Datum gibt, statt sie nur als vage Floskel stehen zu lassen. Zwischen 2011 und heute liegen damit über eineinhalb Jahrzehnte, in denen sich sowohl die Fördermodelle für Photovoltaik als auch die Batterietechnik in der Schweiz mehrfach verändert haben, was die eigene Aussage plausibler macht, dass man laufend nachzertifiziert statt sich ein Zertifikat nur ein einzelnes Mal ausgestellt zu haben.

Bei der Projektabwicklung wirbt Soleis mit einem durchgängigen Modell: Beratung, Planung und Realisierung liegen in einer Hand, ohne dass laut eigener Darstellung externe Schnittstellen dazwischengeschaltet werden. Das soll heissen, dass ein Kunde für Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe oder Ladelösung nicht mit mehreren unterschiedlichen Ansprechpartnern koordinieren muss, sondern alles über ein und denselben Betrieb läuft, vom ersten Gespräch bis zum letzten Handgriff samt aller nötigen Zulassungen. Ausdrücklich erwähnt die Seite auch den Service für Fremdanlagen, also Solaranlagen, die ursprünglich von einem anderen Installateur montiert wurden. Das ist ein Detail, das viele Solarteure gar nicht anbieten, weil sie lieber nur an ihren eigenen Installationen weiterarbeiten, und es macht Soleis auch für Kunden interessant, deren aktueller Anbieter nicht mehr erreichbar ist oder deren bestehende Anlage Probleme macht.

Zur eigenen Erfahrung nennt die Website eine konkrete Grössenordnung: über 1000 abgeschlossene Projekte, von denen laut eigener Aussage jedes einzeln geplant statt aus einem Baukasten zusammengesetzt wurde. Eine genaue Aufschlüsselung nach Anlagentyp, Leistung in Kilowattpeak oder Kanton liefert die Seite dazu nicht, ebenso wenig eine Musterrechnung mit konkreten Frankenbeträgen für eine typische Einfamilienhausanlage. Wer also wissen will, was eine Anlage in der eigenen Situation kosten würde, muss den direkten Kontakt suchen, für den die Seite immerhin 2 Namen statt nur ein Formular bereitstellt.

Was die Website an Beweisen für Vertrauen anbietet, ist eher strukturell als anekdotisch: keine Kundenzitate mit Namen, dafür eine klar formulierte Leistungsbeschreibung, eine FAQ-Seite für wiederkehrende Fragen und die bereits erwähnten Zertifizierungen. Für einen Betrieb, der sich selbst als unaufgeregt und bodenständig positioniert, passt das zusammen: Es gibt kein grosses Storytelling um Firmengeschichte oder Vision, sondern eine nüchterne Aufzählung von Leistungen, Region und Zulassungen, aufgelockert durch den humorvollen Ton der Selbstbeschreibung.

Die Website selbst fasst ihren Ansatz mit einem eigenen Slogan zusammen, den sie mehrfach wiederholt: Soleis denke die Energieversorgung neu, clever, sauber und kostenoptimiert. Konkret unterlegt wird das durch die 4 Produktseiten zu Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Ladelösung, die jeweils kurz erklären, warum sich die Investition lohnen soll, etwa dass eine eigene Ladelösung den Parkplatz faktisch zur Stromtankstelle macht. Für wiederkehrende Detailfragen verweist die Seite zusätzlich auf eine eigene FAQ-Seite, die eigens dafür gesammelt wurde, damit Interessenten nicht jedes Mal telefonisch nachfragen müssen, auch wenn Grässl und Salzmann laut eigener Aussage jederzeit unkompliziert erreichbar bleiben. Ergänzt wird das Angebot durch eine Partnersektion, in der die Firma allgemein von zuverlässigen und starken Partnern für zukunftsorientierte Energielösungen spricht, ohne einzelne Herstellernamen zu nennen, was für einen Vergleich mit Anbietern, die ihre Modulmarken offen ausweisen, ein Punkt ist, den man im Gespräch gezielt nachfragen sollte.

Verglichen mit grösseren, mehrere Kantone abdeckenden Anbietern ist Soleis bewusst regional aufgestellt, was für Kunden in Solothurn, Olten und dem Baselland tendenziell kürzere Anfahrtswege und persönlicheren Kontakt bedeuten dürfte, auch wenn die Website selbst keine Zahlen zu Reaktionszeiten oder Teamgrösse nennt. Wer aus einer anderen Region kommt oder eine Anlage weit ausserhalb dieses Dreiecks plant, findet hier eher keinen passenden Partner, da die Seite ihr Gebiet explizit benennt, statt eine landesweite Abdeckung zu behaupten.

Unter dem Strich eignet sich Soleis am ehesten für Kunden aus der eigenen Region, die einen Ansprechpartner mit Namen statt eine Callcenter-Nummer wollen, die eine bestehende Fremdanlage warten lassen müssen oder die neben Photovoltaik gleich auch Speicher, Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur aus einer Hand planen wollen. Wer stattdessen zuerst eine öffentlich einsehbare Preisliste oder eine Beispielrechnung sucht, findet die auf dieser Seite nicht und muss diesen Schritt im persönlichen Gespräch mit Grässl oder Salzmann nachholen. Genau dieser direkte, unprätentiöse Zugang ist aber auch das, womit sich Soleis selbst am deutlichsten von grösseren, anonymeren Mitbewerbern absetzt.

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