D. Hodel Elektro AG
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D. Hodel Elektro AG verkauft keine Solarpanels von der Stange, sondern behandelt Photovoltaik als eine von mehreren Elektro-Kompetenzen, gleich neben Smart Home, E-Mobilität, klassischer Elektroinstallation, Beleuchtung, Kommunikation, Multimedia, TV/SAT-Anlagen und Zentralstaubsauger-Anlagen. Wer sich auf der eigenen Website durch die Kompetenzen klickt, merkt schnell, dass die Firma sich als Elektriker mit Solar-Spezialisierung versteht, nicht als reiner Solarverkäufer, der nebenbei auch Steckdosen setzt.
Was zur Photovoltaik konkret gehört
Auf der eigenen Photovoltaik-Seite beschreibt Hodel Elektro sein Angebot so: Beratung, Planung und Installation von Photovoltaikanlagen für private und gewerbliche Liegenschaften, alles aus einer Hand mit nur einem Ansprechpartner, damit keine Koordinationsprobleme zwischen verschiedenen Gewerken entstehen. Dazu übernimmt die Firma auf Wunsch auch die administrativen Arbeiten: Baubewilligungen und die Beantragung von Fördergeldern. Konkret verweist die Website darauf, dass ab dem Jahr 2021 Investitionen in eine Photovoltaikanlage in Graubünden steuerlich absetzbar sind, ein Detail, das auf den ersten Blick nach Kleingedrucktem klingt, für die tatsächliche Wirtschaftlichkeit einer Anlage aber direkt relevant ist. Für die Suche nach kommunalen Fördergeldern verlinkt die Website zusätzlich eine externe Übersicht, in der Interessierte die Förderpraxis ihrer eigenen Gemeinde nachschlagen können.
Für Liegenschaften mit mehreren Stromabonnenten, also etwa Mehrfamilienhäuser, empfiehlt Hodel Elektro ausdrücklich eine ZEV-Messung (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch), damit sich die gemeinsame Photovoltaikanlage schneller amortisiert. Das ist eine Konfiguration, mit der einzelne Wohnungen anteilig am selbst produzierten Solarstrom des Hauses teilhaben, statt dass nur die Verwaltung oder ein einzelner Eigentümer davon profitiert. Bei den Montagearten selbst zeigt die Firma auf ihrer Website eigene Videos zu Aufdach-, Indach- und Flachdach-Montagen, was zumindest zeigt, dass alle drei gängigen Montagetechniken zum Leistungsspektrum gehören.
Speicher und E-Mobilität als Ergänzung
Wer den Eigenverbrauch weiter erhöhen will, bekommt bei Hodel Elektro auch einen Batteriespeicher, den die Firma nach eigener Aussage passend dimensioniert und fachgerecht einbaut. Bei der Elektromobilität verweist die Firma darauf, bereits vor 4 Jahren erkannt zu haben, dass E-Mobilität die Zukunft ist, und sich seither entsprechend weitergebildet zu haben. Zur Begründung zitiert die eigene E-Mobilität-Seite eine Studie im Auftrag des TCS, wonach 53 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer davon ausgehen, künftig mit einem Elektroauto unterwegs zu sein. Beratung zu Ladelösungen gibt es für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und den öffentlichen Raum mit Zahlsystem, wobei firmenintern Daniel Hodel selbst als Spezialist für dieses Thema genannt wird. Für die Umsetzung nennt die Firma auch ein Lastmanagementsystem eines Herstellers namens ZapCharger Pro sowie ein Verrechnungssystem von eCarUp für Mehrparteien-Ladeinfrastruktur.
Smart Home mit Übernachtungs-Showroom
Bei Smart Home geht Hodel Elektro über die reine Verkaufsberatung hinaus: Die Firma bezeichnet sich selbst als digitalSTROM-Experte und Loxone-Silber-Partner und arbeitet daneben mit KNX. Am eigenen Standort betreibt sie einen Showroom, in dem Kundschaft die Steuerung von Licht, Beschattung, Heizung und Lüftung live erleben kann, und vermittelt auf Wunsch auch Termine im Showroom der Hersteller selbst, wo Interessierte bei Loxone laut eigener Aussage sogar im Smart Home übernachten können. Als konkrete Funktionen nennt die Firma unter anderem die Integration von Sprachassistenten, Anwesenheitssimulation, Zutrittssysteme wie Fingerscanner und die Nachrüstbarkeit in bestehenden Häusern ohne zusätzliche Leitungen.
Wer bei Hodel Elektro tatsächlich ansprechbar ist
Anders als bei vielen Solarfirmen, die nur eine allgemeine Kontaktadresse zeigen, nennt Hodel Elektro auf der Photovoltaik-Seite drei konkrete Ansprechpersonen mit Funktion: Daniel Hodel als Geschäftsführer, Felix Schwärzler als dessen Stellvertreter und Isabelle Hodel als Leiterin Administration, jeweils mit eigener Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Der Hauptsitz liegt an der Schulstrasse 76 in Landquart, dazu kommt eine Filiale an der Ochsenweidstrasse 32 in Zizers. Die Bürozeiten sind Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 und 13.15 bis 17.15 Uhr angegeben, freitags nach Vereinbarung, mit einem ausdrücklichen Hinweis, dass die Firma auch im Notfall erreichbar ist.
Referenzprojekte mit echten Leistungsdaten
Anders als bei der allgemeinen Photovoltaik-Seite liefert die separate Referenzenseite genau das, was auf der Kompetenzseite fehlt: benannte Projekte mit Kilowattpeak-Zahlen. Bei der PVA Eckhoff in Zizers plante und baute Hodel Elektro als Generalunternehmer eine 26-kWp-Anlage zur Versorgung des ganzen Hauses samt einer späteren Wärmepumpe oder einem Elektroauto, kombiniert mit einer gleichzeitigen Dachsanierung. Bei der Flütsch Holz AG in Landquart steht eine 117-kWp-Anlage, mit der der Gewerbebetrieb seine eigenen Maschinen mit Strom versorgt und überschüssigen Strom ans örtliche Elektrizitätswerk verkauft. Im Gewerbezentrum Landquart realisierte die Firma eine 104-kWp-Anlage mit einer neuen ZEV-Messanordnung samt Monitoring jedes einzelnen Zählerkreises, sodass jeder Stromkunde im Haus am selbst produzierten Solarstrom teilhaben kann, mit bereits angekündigten weiteren Ausbauten bei Ladesystemen und Batteriespeichern.
Bei kleineren, privaten Anlagen nennt die Website ebenso konkrete Zahlen: Beim Schulhaus Igis eine 53.76-kWp-Anlage mit einem Jahresertrag von 53000 Kilowattstunden, bei Familie Egger in Maseltrangen eine 10.44-kWp-Anlage mit 10000 Kilowattstunden Jahresertrag bei Ostausrichtung, bei Familie Bruhin in Maseltrangen eine 10.64-kWp-Anlage mit 10500 Kilowattstunden bei Ost- und Westausrichtung, bei Familie Caflisch in Zizers eine 7.38-kWp-Anlage mit 8000 Kilowattstunden bei Südausrichtung, und bei der Meyer Söhne AG eine 18-kWp-Anlage mit 19000 Kilowattstunden bei Südwestausrichtung. Diese Bandbreite, von 7.38 bis 117 Kilowattpeak, deckt sowohl das typische Einfamilienhaus als auch einen mittelgrossen Gewerbebetrieb ab.
Über die Photovoltaik hinaus listet die Referenzenseite auch klassische Elektroarbeiten: die schonende Sanierung der über 100-jährigen Elektroinstallation von Schloss Marschlins in Igis samt revidierten alten Schaltern, laufende Neuinstallationen und Unterhaltsarbeiten am landwirtschaftlichen Bildungszentrum LBBZ Plantahof in Landquart, sowie, als Teil einer Arbeitsgemeinschaft, den Neubau eines Verteilzentrums für Galliker Transporte in Landquart.
Was die Website nicht zeigt
Konkrete Preise nennt Hodel Elektro nirgends auf der Website, weder auf der Photovoltaik-Seite noch bei den Referenzprojekten mit ihren Kilowattpeak-Angaben. Stattdessen verweist die Firma auf eine unverbindliche Erstberatung. Wer eine Zahl zur Amortisationsdauer oder zum tatsächlichen Steuerabzug sucht, findet auf der eigenen Website keine Beispielrechnung, sondern muss diese Informationen selbst bei der Gemeinde oder Steuerverwaltung nachfragen, für die Hodel Elektro lediglich die Verbindung zu den kommunalen Förderprogrammen herstellt.
Die Rolle der ZEV-Messung genauer betrachtet
Der Hinweis auf die ZEV-Messung ist deshalb bemerkenswert, weil er zeigt, dass Hodel Elektro über die reine Montage hinausdenkt: Eine Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus rechnet sich anders als auf einem Einfamilienhaus, weil der erzeugte Strom sonst zu einem grossen Teil ins Netz zurückgespeist würde, statt von den Bewohnerinnen und Bewohnern direkt genutzt zu werden. Mit einer ZEV-Konfiguration lässt sich dieser Eigenverbrauchsanteil erhöhen, was die Amortisationszeit der Anlage verkürzt. Dass die Firma dieses Detail proaktiv kommuniziert, statt es erst auf Nachfrage zu erwähnen, spricht für eine gewisse fachliche Tiefe über die reine Verkaufsargumentation hinaus.
Für wen sich Hodel Elektro eignet
Hodel Elektro passt zu Eigentümerinnen und Eigentümern im Raum Landquart und Zizers, die eine Photovoltaikanlage nicht isoliert betrachten, sondern zusammen mit Speicher, E-Mobilität und womöglich einer ZEV-Lösung für ein Mehrfamilienhaus planen wollen, und die Wert darauf legen, dass Baubewilligung und Fördergeldantrag von derselben Firma erledigt werden, die auch die Anlage montiert. Die klar benannten Ansprechpersonen mit Funktion und Direktkontakt sind ein Pluspunkt gegenüber Firmen mit nur einer allgemeinen Kontaktadresse. Wer vor dem ersten Gespräch bereits eine Preisvorstellung oder eine Referenzanlage mit Leistungsdaten sehen möchte, wird auf der Website nicht fündig und muss den ersten Kontakt selbst suchen.